Family Offices in Deutschland konzentrieren ihr Investitionskapital zunehmend auf Bestandswohnungen. Dieser Trend verändert den Wohninvestmentmarkt grundlegend, beeinflusst langfristig die Immobilienpreise und das Angebot neuer Bauprojekte. Die nachfolgenden Abschnitte beleuchten die aktuellen Marktdaten, die Beweggründe der Investoren und die erwartete Entwicklung.
Zunahme der Transaktionen von Bestandswohnungen im Jahr 2023
Laut aktuellen Marktanalysen machte der Anteil von Bestandswohnungen an den gesamten Wohninvestitionen im Jahr 2023 über 60 % aus. Dieser Wert verdeutlicht einen klaren Shift vom Neubau hin zu bestehenden Objekten, ein Effekt, der durch wirtschaftliche Unsicherheiten weiter verstärkt wird.
- Metric: Anteil der Bestandswohnungen an Wohninvestitionen
- Wert: 60 % (2023)
- Hinweis: Prozentzahl basierend auf Marktanalysen
Die hohe Quote untermauert die Annahme, dass Family Offices aktiv in Bestandswohnungen investieren und die aktuelle Marktentwicklung maßgeblich mitgestalten.
Gründe für das verstärkte Interesse von Family Offices
- Stabile und werthaltige Investments, die über Generationen gehalten und weitergegeben werden können (FAQ).
- Hohe Eigenkapitalquoten ermöglichen schnelle Entscheidungen und Direktinvestments (Zitat von Thomas Portmann, Arcadis).
- Langfristiger Werterhalt und laufende Erträge (Zitat von Jens Lütjen, DAVE).
- Geringeres Risiko im Vergleich zu Neubauprojekten, insbesondere bei regulatorischen Unsicherheiten (FAQ).
Nachfrage nach großen Wohnpaketen und Preisanstiege
Family Offices suchen gezielt nach Wohnpaketen mit 100 bis 800 Einheiten. In Einzelfällen besteht auch Interesse an Portfolios mit 1.000 oder mehr Einheiten. Diese Nachfrage spiegelt das Bestreben wider, sowohl Wachstum als auch Stabilität zu kombinieren.
- Bevorzugte Paketgröße: 100 – 800 Einheiten
- Einzelne Anfragen: >1.000 Einheiten
Parallel dazu verzeichnete der Markt für Bestandswohnungen im ersten Quartal 2023 einen durchschnittlichen Kaufpreis-Anstieg von 8 % gegenüber dem Vorjahr. Der Preisaufschlag signalisiert eine stabile Nachfrage, die maßgeblich von Family Offices und institutionellen Investoren getragen wird.
- Metric: Durchschnittlicher Anstieg der Kaufpreise für Bestandswohnungen
- Wert: 8 % (Q1 2023)
- Hinweis: Prozentualer Anstieg im Vergleich zum Vorjahr
Marktanteile und institutionelle Investitionen
- Marktanteil Family Offices an Wohninvestitionen: 25 % (Prognose für 2025, Quelle S1).
- Zuwachs an institutionellen Investments in Bestandswohnungen: 50 % im Jahr 2023 (Quelle S2).
Die Zahlen verdeutlichen, dass Family Offices bereits jetzt einen Viertel des gesamten Wohninvestmentvolumens ausmachen und dass institutionelle Kapitalströme in Bestandsimmobilien stark zunehmen.
Regulatorische Unsicherheiten und Risiken
Obwohl das Investitionsklima positiv erscheint, können regulatorische Unsicherheiten das Marktgeschehen belasten. Diese Risiken beeinflussen das Kaufverhalten und die erwarteten Renditen.
- Regulatorische Unsicherheiten könnten den Markt belasten (Counterpoint).
- Steigende Baukosten führen dazu, dass Investoren lieber in Bestandsimmobilien als in Neubauten investieren (FAQ).
- Ein schwieriges Finanzierungsumfeld verstärkt die Präferenz für etablierte Bestände.
Ausblick: Zukunft der Bestandsinvestments
Aktuellen Marktanalysen zufolge stieg der Anteil von Bestandswohnungen an den Wohninvestitionen in Deutschland 2023 auf über 60 %. Dieser Trend lässt sich auf die Unsicherheiten im Neubausektor zurückführen, die viele Investoren zwingen, sich auf bestehende Objekte zu konzentrieren. Family Offices spielen dabei eine entscheidende Rolle, da sie in der Lage sind, schnellere Entscheidungen zu treffen und größere Portfolios zu akquirieren.
Weiterhin zeigt eine Analyse, dass die Kaufpreise für Bestandswohnungen im ersten Quartal 2023 um durchschnittlich 8 % gestiegen sind. Dies reflektiert die wachsende Nachfrage und das Interesse von Family Offices an stabilen Immobilien, was sich auch im Marktanteil dieser Investoren, der bis 2025 auf 25 % ansteigt, widerspiegelt. Die Kombination aus laufenden Erträgen und potenzieller Wertsteigerung macht Bestandswohnungen zu einer attraktiven Anlageform.
Zusätzlich sind regulatorische Unsicherheiten ein wichtiger Faktor, der das Investitionsverhalten beeinflusst. Diese Herausforderungen könnten jedoch auch zu einer Verstärkung des Interesses an gut etablierten Bestandsimmobilien führen, die als stabil und weniger risikobehaftet gelten. Family Offices müssen daher die Marktbedingungen und regulatorischen Rahmenbedingungen ständig beobachten.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
- Warum sind Family Offices an Bestandswohnungen interessiert?
Family Offices suchen nach stabilen und werthaltigen Investments, die über Generationen gehalten und weitergegeben werden können. - Welchen Einfluss haben steigende Baukosten?
Steigende Baukosten führen dazu, dass Investoren eher in Bestandsimmobilien statt in Neubauten investieren.
Fazit
Der deutsche Wohnimmobilienmarkt befindet sich in einer klaren Umorientierung hin zu Bestandsinvestments. Family Offices treiben diese Entwicklung maßgeblich voran, indem sie gezielt große Wohnpakete erwerben, stabile Renditen anstreben und langfristige Vermögenssicherung über Generationen hinweg planen. Trotz regulatorischer Unsicherheiten und steigender Baukosten bleibt die Nachfrage nach Bestandswohnungen hoch, was sich in steigenden Kaufpreisen und wachsenden Marktanteilen widerspiegelt. Investoren sollten die Entwicklungen genau beobachten, um von den Chancen eines stabilen und wachstumsorientierten Bestandsimmobilienmarktes zu profitieren.







